Neues aus dem Schulausschuss

Bericht aus der 20. Sitzung des Schulausschusses der Gemeinde Inden

Der Schulausschuss der Gemeinde Inden hat sich mit dem Vorschlag beschäftigt, einen Schulentwicklungsplan für die Grundschule aufzustellen. Doch gegen diesen Antrag gab es gleich mehrere Vorbehalte.

Die Entwicklung der Schülerzahlen an der Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Inden ist in der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch diskutiert worden. Grund dafür war ein Antrag der UDB-Fraktion, einen neuen Schulentwicklungsplan für die Schule zu erstellen. Dieser fand jedoch nicht überall Anklang.

„Die Situation in der Grundschule spitzt sich zu, 80 Neuanmeldungen sprechen für sich“, führte Heinz Bellen (UDB) den Antrag aus. Eine zusätzliche Verschärfung der Lage sei in den kommenden Jahren durch neue Wohngebiete zu erwarten. Die aktuellen Zahlen hält seine Fraktion für überholt. Deshalb fordert er: „Wir müssen uns als Gemeinde perspektivisch für die nächsten Jahre aufstellen und vorbereitet sein.“
Die Verwaltung hatte eine erste Preisanfrage für das Entwicklungskonzept gestellt, die mit etwa 9500 Euro beantwortet wurde. Das „informelle Gespräch für ein erstes Richtangebot“ habe mit einem Unternehmen stattgefunden, was schon einmal für die Gemeinde Inden tätig war und demnach die Gegebenheiten kennt, wie Hauptamtsleiter Michael Linzenich auf Nachfrage der SPD-Fraktion mitteilte.
Nicht der richtige Zeitpunkt
Hella Rehfisch (Bündnis 90/Die Grünen) zeigte sich grundsätzlich offen gegenüber eines solchen Planes. „Ich halte aber den Zeitpunkt für verfrüht, weil wir nicht wissen, ob das Baugebiet am Indebogen kommt“, betonte sie. Für die nächsten drei bis vier Jahre sei man mit dem Anbau der GGS erst mal abgesichert.

Natalie von Schwartzenberg (CDU) warf die Frage in den Raum, was der Schulentwicklungsplan eigentlich darstellen solle. Man wisse ja, wie die Situation aktuell sei: „Wir sind jetzt schon ziemlich voll, da müssen wir kein Geld in die Hand nehmen, um uns das nochmal bestätigen zu lassen.“ Aber man brauche den Blick nach vorne, weshalb sie den Vorschlag machte, den Arbeitskreis Schule mit dem Thema zu beauftragen und ein Leistungsspektrum für einen individuellen Plan zu erarbeiten. „Wir wollen den Antrag nicht abweisen, sondern intensivieren“, betonte von Schwartzenberg. Heinz Bellen regte für den Fall des Arbeitskreises an, einen Mitarbeiter einer Fachfirma zu einem Impulsvortrag einzuladen.
SPD-Mann Rudi Görke hielt die Entscheidung für eine, die der neue Rat treffen solle. Außerdem forderte er, auf das Potenzial im Kreis zurückzugreifen und zum Beispiel von aktuellen Zahlen aus dem Kindergartenbereich hochzurechnen. „So können wir die 9500 Euro zunächst anders investieren, als jetzt ohne Not ein Gutachten zu beauftragen.“

Quelle: AZ/AN, VON CAROLINE NIEHUS

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