Indens CDU hält an Krings fest

Mitglieder sollen am 27. Februar über Bürgermeisterkandidatin entscheiden

Der Vorstand der CDU Inden hat sich festgelegt: Karin Krings soll Bürgermeisterkandidatin ihrer Partei werden. So lautet die Empfehlung an die Mitglieder des Gemeindeverbandes. Die können am 27. Februar über diese Empfehlung abstimmen. "Die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Koalition zeigt, dass gemeinsames Handeln kostruktiv und zielführend sein kann. Karin Krings steht zur Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft der Gemeinde Inden allen politischen Parteien und Vereinigungen zum Gespräch zur Verfügung", heißt es in der Mitteilung der Christdemokraten. Das täuscht etwas über den Zündstoff hinweg, den diese Pressemitteilung auslöst. "Das ist nicht unsere Wunschentscheidung und war auch so nicht abgesprochen", reagiert der SPD-Fraktionvorsitzende Rudi Görke. "Wir sind fest davon ausgegangen, dass wir als Koalition gemeinsam einen Kandidatin präsentieren", sagt er weiter.
CDU-Vorsitzender Matthias Hahn sieht das anders: "Es gab aus unseren Reihen den Vorschlag, eine Kandidatin zu benennen, die aus dem Herzens Inden stammt und im letzten Jahr fast alle Ratsitzungen gut geleitet hat. Wenn es dafür eine Mehrheit gibt, hat der Vorstand das auch umzusetzen." Hahn ist davon überzeugt, dass Karin Krings die richtige Wahl ist: "Wir wollten jemanden präsentieren, der aus Inden stammt, auf Augenhöhe mit den Menschen sprechen kann und vor allem dazu beiträgt, die verfahrene Situation in Inden zu beruhigen."
Das die SPD bisher eher ablehnend auf den Personalverschlag reagiert hat, hängt vor allem mit der fehlenden Verwaltungserfahrung der Kandidatin zusammen. Matthias Hahn: "Wir haben hervorragende Beamte in der Verwaltung und ich bin überzeugt, dass Frau Krings erfolgreich mit ihnen zusammen arbeiten wird." Ob Hahn oder Krings selbst auch die Sozialdemokraten überzeugen können, ist fraglich. "Wir werden jetzt intern über die Konsequenzen reden müssen. Natürlich haben wir schon über den Fall X gesprochen. Der könnte nun eintreten", sagte Görke. Eine Andeutung, dass auch die SPD mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen gehen könnte.

(Quelle: Aachen Zeitung)

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